my-art · 13. Februar 2020
my-art · 30. Januar 2020
stabreime. wenn die buchtaben die gleichen sind. und zur spiralen der phantasie verlocken. drei mal wiederholt sollten sie schon sein. kommt dann hinzu, den text ebenfalls dreimal wiederholt zu setzen, gibt’s den effekt im quadrat. sinn? wie, welcher würdige sinn soll’s sein, sag! denk dir den deinen. sehe sinnend selbigen. lass los, liebäugle; es erinnert einen. an was? an was!
my-art · 27. Januar 2020
Rund 5.000 seriöse Satzschriften gibt es (in der Grafischen Industrie), ca. 500 sind im ständigen Gebrauch, im wilden Internet dürften an die 50.000 Fonts kursieren, die meisten selbstgemachten davon eher schlecht statt recht. Dennoch, als ollen Setzer lässt einen die Faszination nicht los, die von Satzschriften ausgeht. Sie haben halt ihr Flair und sind genau dies: die emotionale Hülle des rationalen Inhalts.
14. Dezember 2019
04. Dezember 2019
In Zeiten rauher herzloser Wirklichkeit wirkt nostalgisches immer wie eine wärmende Tasse Kakao, Kaffee oder Tee. Irgendwie werden Glückshormone freigesetzt. Warum eigentlich? Wieso erinnern wir uns immer positiv an das Vergangene – wenn es nicht gerade um ganz schreckliche Unglück geht? Die Antwort ist realtiv einfach. Weil das Gehirn uns belügt. Denn Erinnerungen sind für uns Menschen und deren jeweilige individuelle graue Zellen dreierlei. Die rein physische Erinnerung selbst. Zwar...
wenke_denkt · 01. November 2019
Dada muss man mögen. Wer's nicht mag, mag nicht weiter schauen. Und wer's mag, sein Vergnügen haben. Denn nichts macht mehr Sinn als sein Fehlen ... – – vor allem im Bergischen Land (warum dort, ist gemäß Dada weder wichtig noch ersichtlich).
solingen · 16. November 2017
my-art · 07. November 2017
Kontraste und Komisches, Widersprüche und Widerliches, Alltägliches und Allumfassendes, Befreiendes und Befremdliches, Spielereien und Spekulationen, Heutiges und Historisches, Persönliches und Politisches, Zauberei und Zaudern, Mut und Manie, Nörgelei und Nonchalance, Direktes und Diskretes, Elementares und Elendiges, Freudiges und Furchtbares, Unscheinbares und Urgewaltiges, Tod und Taumel, Literatur und Lästerei, Gott/Götter und Grausamkeiten – das ganze Leben in Tausenden von Aphorismen.
my-art · 17. Oktober 2017
Ausgangslage, Postulat: • Je digital-elektronischer, vernetzt-computerisierter die Welt wird, desto ,verrückter‘ werden die Menschen, desto mehr leiden sie unter der Komplexität aller Lebens- und Arbeitsbereiche. Sie halten die Belastungen nicht mehr aus, die sich aus der immerwährenden Gleichzeitigkeit einer zunehmenden Vielfalt ergeben. Sie „drehen durch“. • Die Dyssynchronisation der evolutionsbiologischen Mutation der Eigenschaften des homo sapiens gegenüber dem...
12. Oktober 2017

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